Berichte

Bericht zum Praktikum in Salford 2012

Salford | Vom 04.02.12 bis zum 18.02.12 habe ich alleine mein 2 wöchiges Berufspraktikum in England absolviert. Während der Zeit lebte ich zu Gast bei einer kleinen englischen Familie. Das Berufspraktikum findet jedes Jahr in der Eph statt. Dadurch haben wir Schüler die Chance einen Blick in das spätere Berufsleben zu werfen.

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Erfahrungsbericht von Julia Kerkhoff

Ruhr Nachrichten, 2002

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Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin

Ich heiße Britta und komme aus Nordkirchen. In diesem kurzen Bericht möchte ich ein wenig von der Begeisterung herüberbringen, die ich für die Salford Fahrten habe! Ursprünglich hat alles damit angefangen, dass meine ältere Schwester Kirsten über mehrere Jahre die Fahrt mitgemacht hatte, bis sie zu alt war, um mit der Gruppe mitzufahren. Nachdem ich meinen 16. Geburtstag gefeiert hatte, stand auch für mich fest: Da muss ich hin! Somit habe ich Kirsten abgelöst und wohnte von nun an in ihrer Gastfamilie. Dort durfte ich das Gleiche erleben, was ich vorher nur aus Erzählungen kannte: Ich wurde sofort herzlich aufgenommen, in die Familie integriert und fühlte mich einfach nur wohl! Fast jeden Tag wurden uns andere Aktivitäten geboten, wie zum Beispiel Segeln, Bowlen, eine Fahrt zum Meer nach Blackpool oder einfach nur shoppen in Manchester. Meistens unternahm man etwas zusammen mit der ganzen Gruppe, was immer viel Spaß gemacht hat.

Durch den langjährigen Kontakt zu den englischen Gastfamilien sind enge Freundschaften entstanden und ich freue mich immer sehr, wenn wir, auch privat,nach England fliegen und Besuch von der Insel kommt. Die Eindrücke und Erfahrungen, die ich während meiner Zeit gesammelt haben, möchte ich nicht missen!!

Ich kann das Leben in einer Gastfamilie und das Reiseziel England nur weiterempfehlen und wer weiß, vielleicht sieht man sich ja auf der nächsten Fahrt? Ich bin jedenfalls dabei!

Britta

 


 

Mein erster Englandaustausch

Vor der Abfahrt nach England wurde meine Aufregung immer größer. Ich wusste nicht in was für einer Familie ich meinen Sommerurlaub verbringen würde. Ich war verunsichert, ob meine Englischkenntnisse ausreichen werden, um mich dort zu verständigen und wie ich mit meinen Gasteltern auskomme. Die englische Mentalität und Gepflogenheiten waren mir völlig unbekannt. Auch das Essen machte mir Gedanken. Viele Gerüchte hatte ich gehört, über Würstchen zum Frühstück und Pommes mit Essig.

Bei der Ankunft war davon jedoch nichts mehr zu spüren. Der Empfang war herzlich und ich fand sofort Anschluss bei den dortigen Jugendlichen der Gastfamilien, die meist schon seit Jahren den Austausch begleiten oder selbst schon in einer deutschen Gastfamilien gelebt haben.

Auch die Verständigung war von Anfang an kein Problem, selbst die aus unserer Gruppe die kaum ein Wort Englisch sprächen, konnten sich „mit Händen und Füßen“ wunderbar mit ihren Gasteltern und den Jugendlichen unterhalten.

Was das Essen angeht, sollte man den ganzen Schauergeschichten die es so gibt nicht viel Glauben schenken. Das Englisches Frühstück jeden Tag aus Rührei, gebackenen Bohnen, Speck und Würstchen besteht ist ein Irrtum. Das kommt vielleicht mal am Wochenende vor, meist aber nur durch ausdrücklichen Wunsch der Deutschen ;-). Im Großen und Ganzen ist die englische Esskultur nicht viel anders als die Deutsche, nur die Würzung variiert hier und da etwas. Ich kann jedenfalls nicht behaupten jemals nicht satt geworden zu sein.

Wir verbrachten zwei wunderbare Wochen damit, uns mit den englischen Jugendlichen auszutauschen, unsere Sprachen zu vergleichen und voneinander zu lernen. Das Tagesprogramm war gefüllt mit vielen gemeinsamen Ausflügen wie z.B. nach Manchester, Liverpool und Blackpool. Wir besuchten das Stadion der hiesigen Fußballmannschaft, veranstalteten ein Bowlingturnier und ließen die Abende meist bei einem gemütlichen BBQ ausklingen.

Ich habe mich dort jedenfalls so wohl gefühlt, dass ich auch die vier darauf folgenden Jahre wieder auf die Insel zurückgekehrt bin.

Jens Manzke